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Aktuelles

 

Forum für Angehörige schwerkranker Menschen
3. Treffen:  05. Juli 2017, 19:00 Uhr bei KIBIS Wasserkrüger Weg 7 Hoeltich- Stift 23879 Mölln

Die schwere Erkrankung eines Menschen verändert das Leben und den Alltag seiner ganzen Familie. Vieles muss organisiert und neu geregelt werden. Vor allem, wenn der Kranke nicht im selben Haushalt lebt, ist der Aufwand enorm und kann sehr belastend sein. Insbesondere Berufstätige sind dadurch oft einer enormen Mehrfachbelastung ausgesetzt.

Aber nicht nur organisatorische Probleme müssen gelöst werden. Angehörige stehen auch vor der Aufgabe, die schwere Erkrankung des Familienmitgliedes emotional zu begleiten und seelisch zu verkraften.

Um betroffene Familien im Kreis Herzogtum Lauenburg zu unterstützen, wurde das Forum für Angehörige schwerkranker Menschen ins Leben gerufen.

Hier können sie

·    sich mit Menschen austauschen, denen es ähnlich geht,

·    sich über alle Aspekte der häuslichen Pflege informieren,

·    sich Fragen zur Sozialgesetzgebung beantworten lassen,

·    mit Experten ins Gespräch kommen,

·    Möglichkeiten der Entlastung und Erholung kennenlernen,

·    ihre speziellen Themen und Anliegen einbringen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Gesprächsinhalte werden vertraulich behandelt. Die Treffen werden von den Mitarbeiterinnen der Kooperationspartner moderiert und begleitet.

Anmeldung:

Renate Schächinger

KIBIS Selbsthilfeberatung

Tel. 04542- 90 59 250

www.kibis-herzogtum-lauenburg.de

kibis-kr-rz@paritaet-sh.org

 

Cornelia Hagelstein

Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg

Tel. 04542 – 82 65 49

www.pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de

info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de

  

Barbara Hergert

Demenznetz Herzogtum Lauenburg
Tel. 04541 – 13 39 39
www.demenznetz-rz.de
info@demenznetz-rz.de

 

 

 

Die Pflegereform – Pflegestärkungsgesetz
PSG I und PSG II

Das „Pflegestärkungsgesetz I“ (PSG I) trat am 01. Januar 2015 in Kraft, das zweite Gesetz (PSG II) zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften ist am 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Das neue Begutachtungsverfahren und die Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade sollen zum 1. Januar 2017 wirksam werden.

Das Gesetz setzt den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff um. Damit erhalten erstmals alle Pflegedürftigen gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung, unabhängig davon, ob sie von körperlichen oder psychischen Einschränkungen betroffen sind. Es wird 5 Pflegegrade (PG) geben. Wer zuvor bereits eine Pflegestufe hatte, wird automatisch und ohne Antragstellung übergeleitet in einen Pflegegrad. Weitere Informationen hier


Neue Zahlen zum Thema Demenz in Schleswig-Holstein


Mehr als 57000 Betroffene leben in Schleswig-Holstein, ausgehend von den Bevölkerungsstrukturdaten 2015.
Da Demenzerkrankungen überwiegend im fortgeschrittenen Lebensalter auftreten, ist der Anteil betroffener Frauen mit 66% deutlich höher als die der Männer.


Den Berechnungen zur Folge sind heute etwa 20.000 Schleswig-Holsteiner/innen mehr betroffen als
noch vor 12 Jahren.
Wie viele Betroffene in einem Land- oder Stadtkreis – statistisch gesehen – leben, darüber gibt die
neue Demenzkarte Schleswig-Holstein Auskunft. Die Kreise Pinneberg und Rendsburg-Eckernförde weisen dabei prozentual den höchsten Anteil Erkrankter aus, gefolgt von Stormarn, Segeberg, Ostholstein und Lübeck. Den höchsten Anteil Betroffener gemessen an der Gesamtbevölkerung hat der Kreis Ostholstein.
Da es keine zentrale „Zählstelle“ für Demenzerkrankungen, deren Hauptvertreter die Alzheimerkrankheit ist, gibt, ist man zur Berechnung auf Angaben von Studien und Untersuchungen aus der Forschung angewiesen. Demnach sind beispielsweise über 29% der männlichen 90jährigen
betroffen, aber mehr als 44% der weiblichen 90jährigen.
Die Demenzkarte gibt dabei keine Zukunftsprognose ab, noch erhebt sie den Anspruch auf eine
Exaktheit die Personenzahl betreffend. Vielmehr will sie ein statistisches Abbild liefern, welches einerseits deutlich macht, dass Menschen mit Demenz und ihre mitbetroffenen Familien mitten  unter uns leben, statt auf 1,5 Mio. Menschen mit Demenz „irgendwo“ in Deutschland zu verweisen.
Andererseits soll die Kenntnis regionalen Initiativen und Unterstützungsangeboten eine Hilfe sein in ihrer Arbeit und der möglichen Bitte um Unterstützung.


Die Demenzkarte erfasst dabei Personen ab dem 65. Lebensjahr. Jüngere Betroffene sind nicht in den
Zahlen enthalten.

Verfasser: Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein

 

Bei detaillierten oder weiteren Fragen informiert Sie der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg gerne, rufen Sie uns an.
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
Pflegestützpunkt Kreis Herzogtum Lauenburg