Veranstaltungen Pflegestützpunkt

Wenn die eigenen Eltern älter werden - Herausforderungen und Wege im Sozialrecht

Wenn die eigenen Eltern älter werden – Herausforderungen und Wege im Sozialrecht

Den Eltern Hilfe und Unterstützung anbieten, ohne die eigenen Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren, ist eine der großen Herausforderungen, wenn Pflegebedürftigkeit den Alltag prägt. Wenn die Eltern älter werden, müssen erwachsene Kinder entscheiden, wie viel Verantwortung sie übernehmen können und wollen. Häufig beginnt eine Zeit zwischen Nähe und Sorge. Oft überschlagen sich die Ereignisse und die betroffenen Angehörigen, die in der Regel stellvertretend tätig werden, haben viele Fragen zu klären. Gerade auch in finanzieller Hinsicht müssen sich Familien frühzeitig darüber verständigen, wie die Kosten einer notwendigen Pflege aufgebracht werden können. Ab wann hat man Anspruch auf Grundsicherung? Was passiert mit dem eigenen Haus? Bleiben die Ersparnisse erhalten? Müssen die Kinder oder sogar die Enkelkinder für die Pflege aufkommen? Was passiert, wenn die Leistungen der Pflegekasse niedriger sind als die tatsächlichen Pflegekosten? Wer hilft, wenn das Geld für die Pflege nicht mehr reicht?


Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet hierzu am 01.06.2022 um 16:00 Uhr in der Cafeteria der Praxisklink Mölln, Wasserkrüger Weg 7 einen kostenlosen Vortrag an.


Im Rahmen der Veranstaltung wird Thomas Richert, Jurist und Stabsstelle der Bürgerbeauftragten für soziale Angelegenheiten und der Beauftragten der Landespolizei einen Überblick über die unterschiedlichen Hilfemöglichkeiten des Sozialrechtes geben und für Fragestellungen zur Verfügung stehen.
Um Anmeldung unter Tel. 04542 / 82 65 49 wird gebeten.

Aushang zur Ansicht und zum Download hier.

Pflegekräfte aus Europa - Entlastung oder Belastung?

Im eigenen Haushalt rund um die Uhr betreut und versorgt zu werden – das wünschen sich viele pflegebedürftige Menschen. Gerade für Menschen mit Demenz kann es wichtig sein, dass immer jemand ansprechbar ist. Angehörige können dies häufig nicht alleine leisten. Praktikable und bezahlbare Lösungen durch Dritte sind gefragt. Die Beschäftigung einer Haushaltshilfe kann für alle Beteiligten dabei eine große Unterstützung sein, vor allem wenn es vorrangig darum geht, dass ein pflegebedürftiger Mensch nicht mehr allein in der Wohnung sein kann oder einfache Hilfen bei der Grundpflege und zusätzlich hauswirtschaftliche Tätigkeiten erledigt werden sollen.

Um die Betreuung und Versorgung sicherzustellen, werden vielfach Frauen aus Osteuropa (vor allem Polen, Rumänien, Bulgarien) als Pflege- und Haushaltshilfen gesucht. Doch nicht immer sind es faire Rahmenbedingungen, unter denen die Frauen in Deutschland arbeiten – häufig sind die notwendigen arbeitsrechtlichen Voraussetzungen für eine legale Beschäftigung nicht ausreichend berücksichtigt worden.

Kann es gelingen, die Haushaltshilfe durch mittel- und südosteuropäische Frauen in deutschen Haushalten so zu gestalten, dass die Interessen und Wünsche der Menschen mit Pflegebedarf und ihrer Angehörigen berücksichtigt und gleichzeitig die Haushaltshilfen ausreichend geschützt werden?

Zur Klärung dieser und weiterer relevanter Fragen zum Thema steht Frau Kerstin Heidt, Referat Verbraucherrecht der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V., zur Verfügung.

Am 15.06.2022 um 16:00 Uhr im Vortragssaal des Johanniter Krankenhausen, Am runden Berge 3, 21502 Geesthacht

Um Anmeldung unter Tel. 04542/826549 wird gebeten.

 

Aushang zum Vortrag hier

Pflegekurs für pflegende Angehörige

Pflegekurs für Angehörige: Wie geht Pflege zu Hause - Anleitung, Tipps und Tricks

Der Kurs besteht aus zwei Modulen jeweils am 02.07.2022 / 03.07.2022 von 09:00 bis 16:00 Uhr

Ort: Praxisklinik in Mölln

Kursleitung ist Urte Speckenbach von den Johannitern Lübeck

Der Kurs richtet sich an alle pflegenden Angehörigen oder an einer ehrenamtlichen Pflegetätigkeit interessierte Menschen.
Der Kurs vermittelt unabhängig der Pflegeursache allgemeine Pflegefertigkeiten und die Möglichkeit, sich mit anderen über
Pflegefragen auszutauschen.
Er soll dazu beitragen, die Gesundheit des Pflegebedürftigen als auch die der Pflegenden Angehörigen zu verbessern.
Themen des Pflegekurses
•    Pflege zu Hause organisieren und gestalten
•    Rechtliche Aspekte in Zusammenarbeit mit Pflegebedürftigkeit
•    Körperwahrnehmung und -pflege
•    Miteinander reden und verstanden werden
•    Fit und mobil sein zu Hause
•    Eigene Bedürfnisse erkennen und ernstnehmen
•    Essen und Trinken mit Genuss
•    Ausscheidungen, Hilfsmittel und Unterstützung der Ausscheidung bei Inkontinenz
•    Informationen über die Krankheitsbilder Demenz und Depression
•    Umgang mit Sterben und Tod
•    U.v.m.
Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit.


Bitte melden Sie sich an unter:
Telefon 04542 82 65 49 oder Mail: info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de

Bericht über Vortrag Selbstbestimmtes Wohnen im Alter am 04.05.2022 in Schwarzenbek

Selbstbestimmtes Wohnen im Alter - Wunsch und Wirklichkeit!?

So lautete der Titel einer Informationsveranstaltung im Evangelischen Familienzentrum in Schwarzenbek am 4. Mai 2022. Veranstalter waren der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg und die landesweite Beratungsstelle KIWA. So lange wie möglich selbstbestimmt in der vertrauten Umgebung leben zu können, das wünscht sich die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger im Land. Deshalb ist der Auf- und Ausbau wohnortnaher ambulanter Versorgungsstrukturen sowie neue Wohn-Pflege- und Betreuungsangebote, die sich pflegerisch, baulich und betreuerisch den Bedürfnissen der Menschen anpassen, notwendig. Die vertraute Umgebung ist nicht nur wichtig für die Selbständigkeit, sondern auch für die Teilhabe am Leben, den sozialen Austausch und das eigene Wohlbefinden. Die Gemeinden müssen mit den Bedürfnissen der älteren Menschen wachsen und Rahmenbedingungen für Gesundheit und Wohlbefinden schaffen.

„Aus diesem Grund ist es wichtig den Mitbürgern im Kreis Herzogtum Lauenburg Projekte vorzustellen, die selbstbestimmtes Wohnen im Alter möglich macht“, erklärte Landrat Dr. Christoph Mager den ca. 40 Teilnehmenden, die am Nachmittag die Gelegenheit hatten mit den Referierenden zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Wie sieht eine solche Projektplanung aus und wie könnte sie finanziell umgesetzt werden, wie können die Wohnungen altersgerecht angepasst werden und welche Betreuungsmöglichkeiten halten ambulante Dienstleister vor? Diese und weitere Fragen konnten durch Vorträge und Gespräche geklärt werden. Besonders in einer Kaffeepause blieb genügend Zeit miteinander ins Gespräch zu kommen. 

 

Präsentation Pflegestützpunkt

Präsentation KIWA

Präsentation Wolfgang Schmahl, Bürgermeister Gülzow

Präsentation Dr. Holger Jansen, Agentur Landmobil

Präsentation Moyo Care Ratzeburg

Präsentation Rüdiger Waßmuth, Pflege S-H Kiel

 

Veranstaltungen 2022

Aushang Veranstaltungen 2022 hier

 

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist nur durch vorherige Anmeldung und unter Einhaltung der aktuellen Hygienebestimmungen möglich.

Es gelten die jeweils aktuellen Erlasse und Verordnungen der Landesregierung Schleswig-Holstein.

Informationen dazu finden Sie auf unserer Webseite.

 

Anmeldungen unter:

Mölln: 04542 – 82 65 49

Geesthacht: 04152 – 80 57 95

info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de